Wir können auch anders!

van laak Medien ist in der Branche vor allem für seine Premium-Magazine bekannt. Auf der digitalen Bühne hat die Agentur noch wenig Eindruck hinterlassen. Mit dem neuen E-Magazin 361° setzt das Entwicklerteam nun ein deutliches Ausrufezeichen!

Wie transformiert man ein erfolgreiches Mitarbeitermagazin? Zwölf Jahre schon begleitet van laak Medien die Redaktion der 361°. Das Magazin wurde von Juroren regelmäßig für seine kritische und mitarbeiternahe Kommunikation ausgezeichnet, etwa zum Thema Stellenabbau. Auch bei der Belegschaft war das Magazin sehr beliebt, sogar bei jungen und digitalaffinen Lesern. Dennoch wuchs der Druck auf die Redaktion: Wozu brauchen wir noch Print? Ist das überhaupt nachhaltig? Und wie passt das in die neue Arbeitswelt? Die Redaktion hat alle Argumente gründlich abgewogen uns sich schließlich überlegt: Wir gehen in die Offensive. Also: Schluss mit Print. Alles wird digital!

Nur keine Kacheln!

Für die Neukonzeption der 361° bedeutete das: Kein fortlaufender Stream oder Blog – sondern ein digitales Periodikum, das nur viermal im Jahr erscheint, dafür aber inhaltlich und optisch Maßstäbe setzt. Am 23. März 2022 ging die neue 361° erstmals live. Das Startbild: Eine Animation mit zwei Mitarbeitern, die zwischen Büro und Homeoffice hin- und herwippen. Das alles sieht so bunt, schräg und knallig aus wie es die 361° schon immer war. Es ist den Gestaltern von mann + maus gelungen, die eigenwillige Formsprache des Magazins in ein virtuelles Layout zu übersetzen. So hebt sich die digitale 361° wohltuend von anderen E-Magazinen mit der üblichen „Kacheloptik“ ab. Dabei funktioniert auch die 361° voll responsiv, also für Desktop, Tablet und Smartphone.

Die Minute der Wahrheit

Animationen, Foto- und Slidergalerien, Videos, Votings, Kommentarfunktion, Gamification – die 361° nutzt das volle digitale Spektrum. Dabei muss das Format immer zum Thema passen: Für das Titeldossier setzt die Redaktion auf „Scrollytelling“. Für komplexe Themen eignen sich animierte Infografiken. Und die Mitarbeiter werden jetzt besonders wertschätzend in Fotoreportagen und Videos porträtiert: Kurzweilige Bewegtbild-Formate wie „Die Minute der Wahrheit“ und „Das liebe Geld“ rücken die Kolleginnen und Kollegen pointiert ins Rampenlicht. Und im interaktiven Bilderrätsel „Wer gehört zu wem?“ dürfen die User durch Verschieben von Fotokacheln erraten, welches Haustier zu welchem Mitarbeiter gehört. Einige der neuen 361°-Rubriken kennt man noch aus der Printversion. Nur wurden sie jetzt digital weiterentwickelt. So erscheint die Glosse „Wolskis Welt“ neuerdings animiert: Claudia Wolski kommt auf einer Wolke sitzend über die NORD/LB-Zentrale angeflogen.

 

Home oder Office?

Inhaltlich bleibt die 361°- Redaktion ihrem Anspruch treu, ein kritischer Anwalt der Mitarbeiter zu sein. Im Mittelpunkt der ersten Ausgabe 1-22 steht ein Thema, das derzeit alle im Unternehmen beschäftigt: die neue Dienstvereinbarung zum Mobilen Arbeiten. Die Redaktion widmet dieser Frage – Home oder Office? – ein umfassendes digitales Dossier: mit Stimmen von Mitarbeitern, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern, der Einschätzung eines externen Experten sowie einem Blick auf die Regelungen in anderen Unternehmen. Am Ende werden die User in einem Voting nach ihren Präferenzen gefragt. So wird das Thema Mobile Arbeit von vielen Seiten beleuchtet.

 

Griff nach den Sternen

4,3 von 5 Sternen haben die Leser in einer Popup-Umfrage für das neue E-Magazin vergeben. Dazu kommen viele lobende Kommentare. Und so sind die van Laaks doch ein wenig stolz, es allen Skeptikern gezeigt zu haben: Wir können auch digital!